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Greenwashing: Grüne Bäumchen können Ihre Firma teuer zu stehen kommen
Ob auf Verpackungen, Websites oder in Werbekampagnen: Unternehmen müssen Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen sorgfältig prüfen. In einem Beitrag von Markt und Mittelstand erläutert Julia Schäffler, welche Risiken pauschale Begriffe wie „umweltfreundlich“ oder „klimaneutral“ mit sich bringen.
Eine grüne Aussage muss erkennen lassen, worauf sie sich konkret bezieht, und sich belegen lassen. Bezieht sich eine Umweltleistung beispielsweise nur auf die Verpackung, darf die Werbung nicht den Eindruck vermitteln, das gesamte Produkt sei umweltfreundlich. Auch Nachhaltigkeitssiegel und Aussagen zu künftigen Klimazielen erfordern besondere Aufmerksamkeit.
Unternehmen, die die neuen Anforderungen missachten, riskieren Abmahnungen, Unterlassungsansprüche und kostspielige Änderungen laufender Kampagnen. Julia Schäffler rät deshalb zu spezifischen, überprüfbaren Aussagen und einer transparenten Darstellung der zugrunde liegenden Informationen.