Kontakt

Ob Sie lieber eine E-Mail senden oder zum Telefon greifen. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.

Anruf unter
+49 711 86040 00

KI-Night in Stuttgart: Transparenzpflichten der KI-Verordnung im Fokus

Kanzlei-News
KI-Night in Stuttgart: Transparenzpflichten der KI-Verordnung im Fokus

Die neuen Transparenzpflichten der KI-Verordnung beschäftigen derzeit zahlreiche Unternehmen. Mit dem Inkrafttreten weiterer Regelungen zum 2. August 2026 stellt sich insbesondere die Frage, wann KI-generierte Inhalte künftig gekennzeichnet werden müssen und welche Anforderungen Unternehmen tatsächlich erfüllen müssen.

Bei der KI-Night am 28. Juli 2026 im Impact Hub Stuttgart diskutierten Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Technologie und Recht die praktische Umsetzung von Künstlicher Intelligenz im Unternehmensalltag. Im Mittelpunkt standen sowohl die wirtschaftlichen Potenziale als auch die regulatorischen Rahmenbedingungen.

Philipp Rathjen (Impact First) zeigte auf, wie KI messbaren Mehrwert für Unternehmen schaffen kann. Tamara Weeber (Weeber Mobilitätsgruppe) gab Einblicke in die Zusammenarbeit von Mensch und KI in der Praxis. Unser Kollege Carsten Ulbricht ordnete die neuen Transparenzpflichten der KI-Verordnung rechtlich ein und erläuterte, welche Kennzeichnungspflichten für KI-generierte Inhalte künftig gelten.

Dabei wurde deutlich, dass die KI-Verordnung keine pauschale Kennzeichnung sämtlicher KI-generierter Inhalte verlangt. Entscheidend ist vielmehr die jeweilige Rolle eines Unternehmens als Anbieter oder Betreiber eines KI-Systems. Für Unternehmen kommt es daher vor allem darauf an, klare Verantwortlichkeiten und Prozesse zu schaffen, interne KI-Richtlinien zu etablieren und Mitarbeitende für den rechtssicheren Einsatz von KI zu sensibilisieren.

Auch das anschließende Networking bot Gelegenheit zum fachlichen Austausch zwischen Unternehmen, Technologieanbietern und Rechtsexperten. Die Gespräche machten deutlich, dass der verantwortungsvolle Einsatz von Künstlicher Intelligenz nicht nur technisches Know-how, sondern ebenso rechtliche Orientierung und den Austausch unterschiedlicher Perspektiven erfordert.

Bildnachweis: Thomas B. Jones

Zurück